Musikalische Praxis bringt uns ständig in Situationen, in denen wir uns zeigen: Konzerte, Unterricht, Vorspiele, Prüfungen, Wettbewerbe und der Blick von außen.
Auf diesem Weg tauchen oft Erfahrungen auf wie Lampenfieber, Frustration, der ständige Vergleich mit anderen Musiker:innen oder das Gefühl, festzustecken.
Diese Themen bleiben jedoch häufig außerhalb formaler Ausbildungsräume. Musikalische Ausbildung konzentriert sich auf Technik, Repertoire und Leistung, bietet aber nur selten Werkzeuge, um mit dem umzugehen, was innerlich passiert.
Nicht weil es unwichtig wäre, sondern weil es lange Zeit kein zentrales Thema innerhalb der Institutionen war.
Mental Notes gibt diesem inneren Aspekt des Musizierens Raum. Denn wenn er nicht gehört wird, zeigt er sich oft als Unbehagen, Blockade oder unnötiges Leiden.
Dieser Raum könnte für dich sein, wenn du Musiker:in bist und das Gefühl hast, dass sich etwas in deiner Art, Musik zu machen, nicht ganz stimmig anfühlt.
Nicht unbedingt wegen fehlender Technik, mangelnden Studiums oder Disziplin, sondern weil sich manche Dinge nicht allein durch mehr Üben ordnen lassen.
Manchmal tauchen Fragen auf wie:
„Wenn ich spiele, fühle ich mich schlecht“
„Ich übe viel, aber vor Publikum weiß ich, dass es nicht klappt“
„Ich vergleiche mich ständig mit anderen Musiker:innen“
„Ich stecke in meiner musikalischen Laufbahn fest“
„Ich weiß nicht, wie ich mich mit Musik finanziell tragen kann“
Wenn dir einer dieser Sätze vertraut vorkommt, könnte dies ein guter Ort sein, um innezuhalten und das mit mehr Ruhe zu betrachten.
Nicht um Lösungen zu erzwingen, sondern um besser zu verstehen, welchen Platz Musik heute in deinem Leben einnimmt.
Wenn dich das anspricht, schreib mirBegleiten bedeutet in diesem Zusammenhang nicht zu korrigieren oder zu drängen. Es bedeutet, einen Raum zu schaffen, in dem das, was du erlebst, in Ruhe und ohne Bewertung angeschaut werden kann.